Umfrage: Wie wichtig ist die Industrie für die zukünftige Entwicklung des urbanen Raums?

Die Diskussion über ein neues Miteinander von Stadt und Industrie hat gerade erst begonnen. Unsere Umfrage dient in Verbindung mit der laufenden Diskussion dazu, einige Aspekte des Themas einzugrenzen und zu ordnen. Bis zum Herbst 2012 wird die Projektgruppe „Future Urban Industries“ weitere Handlungsempfehlungen erarbeiten und mit Vertretern aus Industrie, Politik und Verbänden über Lösungsmöglichkeiten und Zukunftsszenarien diskutieren.

An unserer Online-Umfrage können Sie hier teilnehmen: Zur Umfrage

Die Chancen Industrie- und Stadtentwicklung wieder stärker miteinander zu verzahnen sind da. Grundvoraussetzung dafür sind, dass die Unternehmen urbane Räume und ihre Besonderheiten gezielt in Ihre Überlegungen mit einfließen lassen. Dazu gehört insbesondere, weichen Standortfaktoren bei der Industriepolitik mehr Gewicht zu verleihen. Gleichzeitig müssen die städtischen Planer bereit sein, der Industrie wieder mehr Raum zu geben.

Die Unternehmen der Zukunft brauchen gute Mitarbeiter, Wissen und Innovationen. Wenn es gelingt, dies wieder stärker im urbanen Raum miteinander zu verknüpfen, ohne dabei städtisches Leben zu belasten, können alle davon profitieren: Bürger, Unternehmen, Verwaltung und Politik.

Ihr Projektteam „Future Urban Industries“

Berlin, 15. Juni 2012

Future Urban Industries – kehrt die Produktion in die Stadt zurück?

Thomas Nieber, Mitglied des Aufsichtsrates der Beiersdorf AG, Moritz Krueger, CEO von MYKITA und weitere Gäste diskutieren über Herausforderungen und Chancen von Urban Industries als Industrietrend und neues Phänomen integrierter Stadtplanung.

Hoch qualifizierte Arbeitskräfte, unternehmensnahe Dienstleistungen und Forschungsnetzwerke sind drei zentrale Wachstumsvoraussetzungen für die Industrien von morgen. Industrien, die den urbanen Kontext für Ihre Entwicklung brauchen. Ist es daher an der Zeit, die Rückkehr der Produktion in die Stadt auszurufen?

Deutschland sollte sich diesen Wettbewerbsvorteil erhalten und Anreize schaffen, auch in Zukunft eine starke industrielle Basis zu erhalten. Gegen die aktuellen Trends wird sich das allerdings kaum bewerkstelligen lassen. Deshalb muss über neue industriepolitische Ansätze nachgedacht werden, die diesen Trends gerecht werden. Ein aussichtsreicher Ansatz dafür ist die Reintegration industrieller Produktion in urbane Räume. Diese Fragen stehen im Fokus des BERLIN CIRCLE mit führenden Vertretern aus Stadtforschung und führenden Industrieunternehmen, für die städtische Re-Integration gelebte Unternehmenswirklichkeit und Zukunftsfrage ist.

| DISKUTANTEN

| Tomas NIEBER, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Industriepolitik IG BCE, Mitglied des Aufsichtsrates, Beiersdorf AG

| Moritz KRUEGER, CEO & Creative Director, MYKITA

| Prof. Dr. Karin WILHELM, Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt, TU Braunschweig (angefragt)

| MODERATION

| Martin Hagen Schössler, Fellow, stiftung neue verantwortung, Projektleiter „Future Urban Industries“

Will smart cities reindustrialize urban areas?

Interessanter Kommentar in „China Daily“:

The software of cities can be modified through new technologies, but what about their hardware? „The Internet has changed our lives, but it has not yet changed our cities,“ remarked Vincent Guallart, chief architect at Barcelona City Hall, during a plenary session of the Smart City World Congress. The session was dedicated to debating the role of urban planners in designing the urban spaces in which we will live and work in the future.

Urban planners have played a fundamental role during critical moments in the history of cities, as demonstrated by Guallart as he summarized the urban development of Barcelona throughout its 2000 years of existence. „But now what? What’s next?“ he asked. According to Guallart, the key is to start by defining a city. „We could dissect a human body, and doctors from around the world would recognize the same anatomy and use the same terminology to solve or examine a particular problem. Yet we can’t do the same with cities,“ he said. That is why Guallart’s team, for the past 10 years, has been developing a model to define the anatomy of cities. Known as City Protocol, it is a veritable „city ID card“ that Barcelona is aiming to promote worldwide.

 

viaSmart cities will reindustrialize urban areas | Business Focus | chinadaily.com.cn.

Metropolregionen in Europa

Das BBSR – Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Übersichtsstudie zu der spannenden Frage nach den Entwicklungsmöglichkeiten der europäischen Metropolregionen erstellt:

The phenomenon of metropolitan regions has already been much investigated and „planned“ in many key policy programmes although it has not yet been comprehensively analysed from the spatial point of view and operationalised.

This is where the current study starts by discussing from the outset the issue of metropolitan functions. What turns areas into metropolitan areas? Do they represent economic key functions within a globalised economy or do historical, political and cultural factors also play a role?

The study therefore first focuses on redefining metropolitan functions beyond classical explanatory models. For that purpose, theories and patterns from the fields of social science and regional economics will be analysed. Secondly, metropolitan functions and their spatial distribution in Europe will be analysed. The result is an analytically and theoretically substantiated, comprehensive view of European metropolitan areas.

Hier der Direktlink: http://bit.ly/pHTQ6g